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Den Weihnachtsmann nehmen wir nicht mal in den Mund ...

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alle Generationen waren vertreten

schirme

die Schirme hätts fast garnicht gebraucht ...

lichter

Betend, singend und wunderbar leuchtend zogen die Wallfahrer um den Steinerskirchner Berg

und das schrieb Rainer Hora in der Schrobenhausener Zeitung:

Die Marienfeier mit Lichterprozession am grossen Frauentag, dem Hochfest Mariä Himmelfahrt, in der Oase Steinerskirchen erfreute sich auch 2010 wieder sehr grossen Zuspruch und damit grösster Beliebtheit. Bei der Feier waren, wie schon in den vorangegangen Jahren, wieder einige Tausende Gläubige aller Altersschichten aus Nah und Fern in die kleinste Pfarrei Deutschlands gekommen, um mit zu beten und mit zu feiern. Die zur Sicherheit mitgebrachten Regenschirme mußten zum Glück nur zeitweise benutzt werden. Das Opfer der Marienfeier war für die nach der katastrophalen Flut notleidenden Menschen in Pakistan bestimmt. Superior Pater Anton Ringseisen (MSC), der Leiter der Oase Steinerskirchen, sagte in seinen begrüßenden Worten, daß Steinerskirchen bereits seit einigen Hundert Jahren ein heiliger Ort sei. Festprediger war dieses Mal der junge Abt Rhabanus Petri von den Missionsbenediktinern von Schweiklberg. Er stellte Maria als großes Vorbild im Glauben dar. „Ich bin die Magd des Herrn. Mir geschehe nach deinem Willen“. Maria hat ihr Leben ganz Gott gewidmet und alles, was ihr aufgetragen wurde, erfüllt. Als Mutter von Jesus war sie seine Wegbegleiterin im Leben, aber auch im Tod. Maria war als einige der ganz Wenigen auch an der Seite ihres Sohnes, als er am Kreuz qualvoll starb. Im Leben gibt es nicht nur Freud, sondern auch Leid, so Abt Rhabanus. Als gläubige Menschen können wir beides als Werk Gottes annehmen. Im Anschluß an die Festpredigt von Abt Rhabanus Petri zogen die mehreren tausend Gläubigen bei der Lichterprozession mit Kerzen um den Steinerskirchener Berg. Bei der wunderschön anzuschauenden, eindrucksvollen Prozession wurde der freudenreiche Rosenkranz gebetet und gute Texte verlesen. Texte, die von der Menschenfreundlichkeit Gottes erzählten, die Not und Leid nicht verschwiegen, aber ausgehend von der Ordensspiritualität der Herz-Jesu-Missionare deutlich machten, daß die Menschen mit ihrem ganzen Leben geborgen sind in der Liebe Gottes. Die Menschen sind Gott ein Herzensanliegen. Nach der Lichterprozession wurde der Festgottesdienst fortgesetzt. Zudem wurden die eigens für die Marienfeier kreierten und gebackenen Wallfahrtslaiberl gesegnet und verkauft. Noch nach Beendigung der Feier saßen Gruppen zusammen und ließen die Andacht gemütlich und entspannt mit dem Wallfahrtslaiberl ausklingen. Zudem war es eine Möglichkeit, den Zuhausegebliebenen einen Gruß mitzubringen und ein Segen, der greifbar wird und schmeckt. Für die musikalische Umrahmung der Marienfeier sorgten die Hohenrieder Musibuam und die Bläser aus Puch unter der Leitung von Gerhard Schweiger. Zudem wurden einige Neue Geistliche Lieder (NGL) von Pater Norbert Becker gesungen.


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